Gemälde

Von Kindheit an mit Kunst umgeben und früh zum Zeichnen angehalten, fühlte sich der junge Corneille stark zur Malerei hingezogen. Gleichzeitig teilte er die Leidenschaft des Vaters für die Naturwissenschaft, für Schädelsammlungen und ethnographische Merkwürdigkeiten. Obwohl Corneille sich mit der Malerei der Renaissance und insbesondere mit Tizian und Giorgione, sowie mit der englischen Malerei des 18. Jahrhunderts beschäftigte, fand er doch seine eigene Sprache in der Darstellung der Landschaften seiner Heimat am Starnberger See. Mehr und mehr komponierte er Figuren in seine sonnigen, lichtdurchfluteten Bilder. Später widmete er sich hauptsächlich dem Portrait. Die Kindermotive brachten ihm endgültig den Durchbruch zum Erfolg.